Schiclub UVB Hinzenbach
Das Skisprungzentrum von Oberösterreich

Neunziger Jahre II

Im Frühjahr 1997 legte Leopold ZAUNER nach erfolgreicher Tätigkeit sein Amt nieder und Bernhard ZAUNER wurde als neuer Obmann gewählt.

Damit man das gute Leistungsniveau auch auf internationaler Ebene erhalten konnte, musste der Trainingsumfang jedes Jahr noch größer angesetzt werden. Somit wurde es notwendig, im Herbst 1999 eine Flutlichtanlage zu errichten. Das Training konnte nun auch am Abend durchgeführt werden. In weiterer Folge wurde eine Beschneiungsanlage mit Pistenmaschine und dementsprechenden Garagen – wieder alles mit Eigenmitteln und zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden – errichtet. Somit war der Winterbetrieb ebenfalls gesichert.

Schon bald musste erkannt werden, dass mehr Platz rund um die Schanzen benötigt wird und auch die moderne Technik im Winter Einzug halten muss. 2001 wurde das südlich der Schanze angrenzende Grundstück von Aigner Willi erworben. Somit konnte dort mit der Errichtung einer Garage begonnen werden. Gleichzeitig startete das „Projekt Beschneiung“, da mit dem Naturschnee der Winterbetrieb nicht mehr gesichert werden konnte. 2 Gebrauchte Propellermaschinen wurden vom Skigebiet Arber angekauft und in weiterer Folge auf dem neuen Grundstück ein Beschneiungsteich errichtet. Somit war nun auch die Hinzenbacher Anlage „schneesicher“ – dies war sicherlich ein kleiner Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte. Leider war nun auch der Ankauf einer Pistenraupe notwendig, da dieser Kunstschnee händisch nicht mehr zu bearbeiten war. 2003 wurde somit auch die erste Pistenraupe (ähnelte eher einem Panzer) angekauft, welche mittlerweile durch eine moderne Windenmaschine ersetzt wurde.